Miniminimini

21. Juni 2010

Ihr ratet nicht, wo wir gestern waren.

Gut. Vielleicht doch. Minigucken waren wir. Dieses mal ein weinroter 1998er Cooper mit SportsPack-Verbreiterung, ein paar frisch geschweißten Teilen und knappen 100.000km.

Und die Vorbesitzerin kennen wir sogar über ein paar Ecken – also kein “Katze-Im-Sack”-Erlebnis.

Leider leider hatte der kleine schon ein paar größere Roststellen, die unserer Aufmerksamkeit bedurft hätten. Außerdem war die Lenkung leicht (aber eben auch nur leicht) am Flattern und ein Problemchen mit dem Getriebe hat er wohl auch. Ansonsten war er echt okay.

Naja, schaun wir mal.

Viele viele bunte Smarties

20. Juni 2010

Hab’ ich da was nicht mitgekriegt, oder hat McDonald’s gerade Kermit-Wochen?

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Neues von der Minifront

19. Juni 2010

Heute waren wir mal wieder einen Mini besichtigen. Dieses mal nicht ganz so weit weg. Und auch sonst ist alles irgendwie anders gewesen als beim letzten mal.

Laut Anzeige hat der Mini ‘leichten Rost an den minitypischen Stellen’ und eine ‘kleine Delle in der Kofferraumklappe’, also machten wir uns nach unseren Erfahrungen bei der letzten Besichtigung (“Traum Mini” / “kein Rost”) einfach mal vorsichtshalber auf eine halbe Ruine gefasst.

Tja: der Rost ist lächerlich wenig, und die Delle musste ich mir zeigen lassen, weil ich sie ohne Hilfe gar nicht gefunden hätte. Auch sonst ist die Kiste wesentlich besser in Schuss als der Mini vom Mittwoch. Alles funktioniert, der Beifahrer hat ein funktionierendes Gurtschloss, das Wurzelholz ist nicht angelaufen (obwohl die das ja “alle haben”), und bis auf ein paar Kratzer sieht der Lack noch ganz schön aus. Probefahrt war auch okay, und zudem ist die Verkäuferin unglaublich nett gewesen – und macht auch den Eindruck, dass sie sich gut um den Kleinen gekümmert hat. Und im Fahrzeugschein steht sie auch als Besitzerin drinne.

Soweit perfekt eigentlich.

Doch zwei Punkte sprechen gegen den Kauf: erstens der Preis, der gut über unserem eigentlich gesetzten Limit liegt (dafür hat der hier auch noch keine 60.000km auf der Uhr – angeblich. Ist bei fünfstelligen Tachos immer etwas kompliziert), und zweitens möchte Pia eigentlich die Version mit den weiter ausgestellten Kotflügeln und breiten Reifen. Und wenn man sich schon so ein absolutes Wunschauto zulegt, dann sollte halt auch alles passen. Zumal wir’s ja nicht besonders eilig haben.
Aber findet man später noch mal einen in so ‘nem guten Zustand?
Schwierig. Sehr sehr schwierig.

Naja: morgen steht noch eine Probefahrt / Besichtigung an.

Drückt uns die Daumen!

So macht Fußball Spaß

19. Juni 2010

Das Spiel ist ‘rum, und entgegen aller Erwartungen habe ich mich ganz gut geschlagen.

Okay, am Timing kann man vielleicht noch etwas feilen – das sah nämlich meistens so aus:
Alle: ooooooh….. kack Schiri!
Ralle: …………………… genaau: kack Schiri!!!

Aber ich bin ja auch noch in der Ausbildung. Sozusagen.

Zwischendrin war ich übrigens kurz mit einem Kollegen beim Dönermann, wo natürlich auch ein Fernseher mit WM-Spiel stand. Und da war’s eigentlich noch lustiger als bei uns im Büro auf der großen Leinwand, denn hier gab’s Untertitel. Und was für welche.

Mein absoluter Liebling war übrigens: “Der Schiedsrichter hat soeben die Halbzeit abgegriffen” – da hatte ich aber das Handy grad nicht parat.

Mein Fußballcoach III

18. Juni 2010

…ist euch eigentlich aufgefallen, dass alle Spieler der gegnerischen Mannschaft mit “itsch” aufhören?

Mein Fußballfancoach II

18. Juni 2010

Mein Kollege Jörg hat sich ja dazu bereiterklärt, mir als vollkommenen Fußballlaien etwas unter die Arme zu greifen, damit ich beim Public Viewing nicht so furchtbar nerdig und peinlich unwissend aussehe.

Habe gerade seinen ersten Tipp (“Immer auf den Schiri schimpfen! Der ist immer ‘ne Drecksau!”) beherzigt. Alle gucken komisch.

Hätte ich damit vielleicht warten sollen, bis das Spiel anfängt?

Mein Fußballfancoach

18. Juni 2010

Also mit Fußball kann ich ja eigentlich nicht so viel anfangen. Konnte ich noch nie.

Okay, gut. Früher, so in der siebten oder achten Klasse, habe ich mal versucht, Fußball zu mögen und war Eintracht-Frankfurt-Fan. Weil Frankfurt grad am nächsten war, und man ja mit dreizehn von irgendwas Fan sein musste. Besonders weit gekommen bin ich damit auf dem Pausenhof aber auch nicht, denn mir  irgendwelche Spielernamen zu merken oder gar ganze Spiele anzugucken, war mir eigentlich immer zu viel. Lieber von Schulschluss bis Abendbrot Doom II spielen und danach noch ‘ne Runde DSA: Sternenschweif oder so.

Jetzt haben wir aber dummerweise gerade WM, und nachher wird hier im Großraumbüro public geviewt. Deutschland spielt gegen irgend ‘ne andere Mannschaft. Vorrunde oder so (was immer das ist). Und damit ich da nicht so ganz blöde nebendranstehe, hat sich mein Kollege Jörg – seines Zeichens fußballophiler Experte für alle Fragen rund um runde Dinge, die in andere eckigere Dinge müssen – bereiterklärt, mich zum anständigen Fußballfan auszubilden.

Also lerne ich jetzt schnell mal die Basics – Abseitsfalle und so – damit ich hinterher nicht so arg auffalle.

So mal unter uns: DSA ist irgendwie einfacher.

Augen auf beim Autokauf

17. Juni 2010

Gestern waren Pia und ich in Mönchengladbach, um uns ein Auto anzusehen… einen alten 1998er Mini Cooper, um genau zu sein. Und das ganze war eine seeeeehr interessante Erfahrung.

Die Anzeige im Internet war schon extrem vielversprechend: “Traum Mini!! Kein Rost!!”, “Technisch und Optisch in einem Top Zustand!”, knappe 100.000km auf der Uhr, und das ganze  für einen fairen Preis. Besonders vertrauenserweckend war, dass der Verkäufer auch Detailfotos der typischen Mini-Problemstellen gemacht hat, um zu zeigen, dass hier alles in Ordnung ist.

Also haben wir spontan einen Termin für gestern abend, 20:00 Uhr gemacht und sind direkt nach Feierabend losgedüst. Am Telefon erklärte mir der freundliche Verkäufer, dass er selbst drei alte Minis hat, und jetzt mal langsam die Garage ausmistet. Die Kiste stünde sowieso schon seit einem Jahr abgemeldet bei ihm herum, und dann könne er sie auch genausogut verkaufen.
“Klingt ja spitze”, dachten wir uns: “ein Kenner. Der weiß ja dann, worauf man so alles achten muss, und wie man so ein Wägelchen pfleglich behandelt.”

Tja, was soll ich sagen…ach: lest einfach selbst!

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Wasser Marsch, alles im … Eimer

14. Juni 2010

Eines gemütlichen Abends – ist schon ein paar Monate her – liege ich gerade faul auf dem Bett und lese Eric Flinn’s überragendes, wenn auch etwas arg amerikanophiles, Werk “1632″, als ich aus dem Augenwinkel sehe, dass unter dem Nachttisch auf Pias Bettseite etwas glitzert. Dummerweise aber keine vergessene Münze oder so, sondern Wasser. Eine Pfütze von ‘nem knappen halben Quadratmeter, die sich schön unter dem kompletten Tisch und bis fast zum Schlafzimmerfenster ausgebreitet hat… und so wie’s aussieht da schon eine Zeitlang stand, denn das Holz des – im übrigen gar nicht mal so billigen – Schlafzimmermöbels hat sich bereits ordentlich vollgesogen und infolge der wasserbedingten Ausdehnung an der Unterseite das Furnier abgesprengt.

Ein Schuldiger ist auch schnell gefunden: die Wasserflasche, die Pia sich am Abend zuvor ans Bett gestellt hat, muss umgekippt oder undicht geworden sein. Pias Einwand – “Dann müsste ich ja wohl geschlafgewandelt sein. Die Flasche ist nämlich noch zu. Und raustropfen tut da auch nix” – entbehrt natürlich auch nicht einer gewissen Logik, aber wo soll das Wasser denn bitte sonst herkommen?! Und überhaupt: es ist ihr garantiert einfach nur zu peinlich zuzugeben, dass ihr die Flasche runtergefallen ist und sie nicht bemerkt hat, wie sie ausgelaufen ist oder so…. geht ja gar nicht anders.

[Zeitsprung. Ein paar Monate später. Freitag.]

Scheiße, was ist das denn bitte für ein Unwetter?! Der Regen schlägt horizontal gegen die Scheiben meines Arbeitszimmers, Blitze zucken im Zehnsekundentakt, und beim Nachbarn drüben läuft ein geschlossener Vorhang aus Wasser die Markise ‘runter. Zeit, ins Bett zu gehen, mich in die Decken einzumummeln und noch ein paar Seiten vom nicht mehr ganz so guten, aber immer noch soliden “1633″ zu lesen, bevor ich begleitet vom monotonen Regenprasseln und Donnergrollen da draußen langsam wegdöse.

Doch plötzlich, in meinem Augenwinkel… ihr ahnt es schon: ein Glitzern. Wieder Wasser, dieses mal direkt unter unserem Schlafzimmerfenster. Panisch werfe ich das Buch zur Seite, springe auf, hechte über’s Bett und begutachte das Ausmaß der Katastrophe. Offensichtlich sind die beiden (!) Dichtungen des Fensters nicht wirklich dicht, so dass von dort ein mittelgroßer Sturzbach die untere Scheibe entlangfließt, die Fußbodenleiste ist komplett durchnässt, und unter dem Laminat eine kleine Pfütze bildet. Gott sei Dank  sind da aber nur ein paar wenige Tropfen hingekommen. Nichts, dem man mit ein paar Tüchern nicht beikommen kann. Glück im Unglück also.

Trotzdem werde ich jetzt mal unsere Vermieterin anrufen, damit sie noch mal den Fensterfuzzi vorbeikommen lässt, der sich damals um unsere Fensterdichtungen gekümmert hat.

Und ‘nen dicken Blumenstrauß für Pia organisieren – wegen der falschen Verdächtigungen und so.

Return of the Flimmerskotom

13. Juni 2010

scheiße