Archiv für Juli 2009

TV-Abzocke?

Donnerstag, 30. Juli 2009

Gerade eben waren die freundlichen Herren vom Fernsehservice da und haben meinen schönen 42″ Plasma mitgenommen.

Der hatte nämlich nach unserem Urlaub plötzlich nen Streifen quer (also eigentlich eher längs, aber egal) übers Bild. Nur ein Pixel breit und meistens recht unscheinbar, aber hey: ich hab beim Mediamarkt damals verdammt viel Kohle für diese Plus-Garantie gelatzt, dafür können se jetzt auch mal was machen.

Ging übrigens alles recht unkompliziert: Anrufen, Garantienummer mitteilen, Abholtermin innerhalb der nächsten 48 Stunden, Leihgerät, und wenn sich rausstellt, dass se’s nicht reparieren können, gibt’s 80% des originalen Kaufpreises. Wäre die Geschichte übrigens VOR dem Urlaub passiert, hätte ich 100% bekommen… war ja auch irgendwie klar, dass die Kiste genau nach zwei Jahren und einer Woche verreckt, oder? *grrr*

Was ich aber eigentlich schreiben wollte: die Jungs waren echt flott. Haben mir den Fernseher schneller aus der Wandhalterung gedübelt als das Team von Ferrari die Reifen aus Schumis Renner, Tauschgerät angeschlossen, dann noch schnell 3x unterschreiben lassen und weg waren se wieder. Den originalen Kaufbeleg konnte ich ihnen grad noch rechtzeitig aus der Hand reißen. Reicht ja wohl, wenn die ‘ne Kopie haben, oder?

Tja, und als ich mir eben noch mal die Auftragsbestätigung ansehe, sehe ich, dass das Teil nicht unterschrieben oder gestempelt ist. Im Prinzip also ein wertloses Stück Papier.

(Nein, natürlich glaube ich jetzt nicht, dass ich meinen Fernseher nie wieder sehe. Aber irgendwie blöd isses trotzdem. Und die Gegenstücke von der Wandhalterung hängen auch noch am Gerät. Bin gespannt, ob ich die wiederbekomme.)

Wir sind zurück

Donnerstag, 30. Juli 2009

Oh. Dieser Blogeintrag ist schon seit ein paar Tagen fertig, aber scheinbar habe ich nur auf “Speichern” und nicht auf “Publizieren” gedrückt. Sorry.

Ihr werdet’s euch schon gedacht haben: wir sind wieder zurück. Unser Gepäck auch. Vollzählig sogar. Nachdem wir jetzt (Anm. Ralle: Dienstag) auch langsam den Jetlag auskuriert haben und wieder zu vernünftigen Zeiten ins und aus dem Bett kommen, ist es an der Zeit, zurückzublicken:

Es war eine grandiose Reise! Ich könnte unseren Trip durch die USA jetzt noch mit so vielen Worten mehr beschreiben, und doch würden Tausende davon nicht ausreichen, auch nur annähernd zu beschreiben, WIE großartig es war und wie unglaublich viel Spaß wir beide hatten.

Deshalb nutze ich einfach die Gelegenheit, um euch fleißigen Bloglesern da draußen zu danken. Ihr seid im Prinzip dafür verantwortlich, dass ich mich fast jeden Abend hingesetzt und die Eindrücke des vergangenen Tages niedergeschrieben habe. Auf die Art und Weise haben Pia und ich jetzt ein drei Wochen umfassendes Reisetagebuch, in das wir auch nach langer Zeit wieder reinblättern können. Hättet ihr nicht so fleißig mitgelesen (immerhin über 1000 Zugriffe, auch wenn es die Kommentare nicht erahnen lassen), hätte ich mir die Mühe vermutlich nicht gemacht. Also: danke dafür!

Ich hoffe, ihr bleibt uns gewogen, und schaut auch weiterhin mal rein. So spektakulär wie die letzten drei Wochen wird’s sicher erst mal nicht mehr, aber alleine unsere Nachbarschaft ist doch immer wieder nen witzigen Blogeintrag wert. Und auchsonst passiert ja ständig irgendwas. I keep on writing anyway.

Also viel Spaß noch.
Ciao

Ralle

Tag 19 und 20 – Finale

Samstag, 25. Juli 2009

Moin moin,
ich melde mich hier sozusagen live vom Rückflug. Es ist 05:32 Uhr, draußen isses dunkel, und wir befinden uns gerade ziemlich genau 10km über dem südwestlichen Zipfel Grönlands. Eigentlich sollte ich schlafen, aber in Amizeit haben wir gerade mal halb neun abends – also quasi später Nachmittag – und ich bin munter wie ein Erstklässler nach drei Glas Cola.

Warum also nicht noch schnell die letzten zwei Tage verbloggen? Geht eh schnell, ist ja nicht viel passiert.

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19. Tag – am Meer

Freitag, 24. Juli 2009

Am Mittwoch waren wir wie gesagt am Meer. Da war zwar etwas blödes Wetter, aber das hat uns nicht davon abgehalten, den ganzen Tag wie zwei kleine Kinder über die Felsen zu klettern und Einsiedlerkrebse und Krabben zu fangen… klingt vielleicht unspektakulär, hat aber ‘nen Heidenspaß gemacht.

Fotos gibt’s nach dem Klick.

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16. bis 18. Tag – San Francisco

Freitag, 24. Juli 2009

Von Sonntag bis Dienstag waren wir also in San Francisco, und was soll ich sagen: die Stadt ist großartig! Ein paar der vielen Impressionen, die wir mitgenommen haben, gibt’s nach dem Klick.

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Tag 15 – wir sitzen fest

Mittwoch, 22. Juli 2009

Am Samstag ging’s von Santa Cruz aus weiter nach San Francisco. Da das eine lächerlich kurze Strecke von gerade mal 100km ist, konnten wir uns so richtig viel Zeit es ganz gemütlich angehen lassen. Das bedeutet: gediegen über den Highway 1 cruisen, die Aussicht genießen so weit uns der Küstennebel das erlaubt, hier und da mal rechts ranfahren und ein wenig an den vielen (fast) menschenleeren Stränden durch den Sand stapfen und die Ruhe genießen (also jetzt nicht Ruhe im akustischen Sinn. Am Meer gibt’s ja immer irgendwas, das Krach macht).

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14. Tag – Monterey und Santa Cruz

Mittwoch, 22. Juli 2009

Wie ja schon im vorletzten Beitrag angekündigt waren wir am Freitag morgens im Monterey Bay Aquarium und haben dort Fischlis bestaunt. Ich bin ja sowieso ein Fan von diesen Dingern und kenne ein paar. Das hier gehört absolut zu den besten – alleine schon wegen dem 4 Millionen-Liter-Becken, der Quallenabteilung, wo die Viecher mit orangem Licht anständig in Szene gesetzt werden, den drolligen Ottern und der riesigen Glasfront am “Kelpwald” und der Tausend Möglichkeiten, irgendwo selbst was auszuprobieren… irre! So richtig schön zum Mit-Offenem-Mund-Drin-Rumrennen. Da haben wir ja mittlerweile Erfahrung drin.

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Kurzes Intermezzo – Waschdings

Sonntag, 19. Juli 2009

Nur damit ihr euch daheim keine Gedanken macht: wir sind mittlerweile in San Francisco. Von der Stadt selbst haben wir noch nicht viel mitbekommen, weil wir erst noch unser Motel beziehen und dort etwas Wäsche waschen wollten, was sich als zeitäufwändiger herausgestellt hat als man meinen möchte…

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Tag 13 – tierisch viel los auf der CA-1

Samstag, 18. Juli 2009

Der eine oder andere von euch wird’s bemerkt haben: in den ersten zwei Wochen unseres Road Trips haben Pia und ich ordentlich Meter gemacht, um möglichst viele Highlights unterzubekommen (dass diese Amis ihre Sehenwürdigkeiten auch so weit auseinander bauen müssen!).

Das hält man natürlich auf die Dauer nicht aus, und deshalb lassen wir die leider schon letzte Woche etwas ruhiger angehen. Ab jetzt ist Erholungsurlaub angesagt!

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11. und 12. Tag

Freitag, 17. Juli 2009

Seit vorgestern sind Pia und ich am Meer. Von Visalia aus ging’s früh morgens los nach Pismo Beach direkt am Pazifik, wo uns Nebel, schlechte Sicht und – pfui Spinne – Temperaturen um die 16°C einen nicht sehr freundlichen Empfang bereiteten.

So hatten wir uns das ganze nicht vorgestellt. Aber was will man machen? Also fuhren wir dem schlechten Wetter zum Trotz erst mal nach Guadalupe (nicht das in Mexiko), wo es ein paar beeindruckende Sanddünen geben soll.

Viel beeindruckender fand ich ja die Corvette, die sich auf der Zufahrtsstraße direkt vor unseren Augen im losen Sand festgefahren hat. Selbstlos wie wir sind, haben wir uns natürlich angeboten, den Karren aus dem Dreck zu ziehen schieben, aber irgendwie hat uns der Fahrer im Anschluss trotzdem keine Mitfahrt angeboten… war ihm vielleicht ein bisschen peinlich. Egal. Unser feuerrotes Musclecar hat den Ritt durch die Düne jedenfalls wesentlich souveräner absolviert.

Da man die Dünen aber nicht betreten darf, weil da irgendwelches Federvieh nistet, haben wir uns aber bald wieder nach Pismo Beach ver-, und im erstbesten Motel ein Zimmer bezogen.

Danach noch ein bisschen Strandspaziergang mit Sonnenuntergang und dann müde ins Bett.

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Den gestrigen Tag haben wir dann fast komplett am Strand verbracht. Bei 17°, Wind und Nebel, aber egal. Dementsprechend haben wir – und da sehe ich jetzt schon meine Eltern daheim die Hände überm Kopf zusammenschlagen… genau wie die zwei Ärzte in unserer Leserschaft – fast komplett auf Sonnencreme verzichtet.

Blöde Idee. Ganz ganz blöde Idee.

Natürlich merkt man’s durch den Wind und den Nebel nicht, aber die Sonne ist da. Wie mein Bauch und Pias Rücken jetzt aussehen, könnt ihr euch nach dem Klick ansehen.

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