Archiv für November 2008

Neues Spielzeug, mal wieder

Sonntag, 30. November 2008

Hey, ich hab’ Bock, mal ne Runde Playstation zu spielen. Kannst du mir kurz den Fernseher umstellen?”

Klar, gar kein Problem. Guck, du nimmst diese Fernbedienung und drückst AV, dann auf grün und noch mal auf Aspect, dann nimmst du die hier, drückst auf AUX2, und dann schaltest du mit der hier noch den Reciever aus. Und wenn du wieder Fernsehen möchtest… dann ruf mich am besten. Das ist nämlich noch komplizierter.”

Irgendwann letzte Woche war ich den ganzen Scheiß so satt, dass ich in einer spontanen Kurzschlussreaktion zum nächsten Mediamarkt gefahren bin und mir eine programmierbare Universalfernbedienung zugelegt habe (natürlich nicht ohne vorher noch stundenlang Reviews und Tests zu lesen und mich genau zu informieren… jaa, bei mir dauern auch spontane Kurzschlussreaktionen etwas länger).

Tja, und seit ein paar Tagen steuert bei uns zu Hause eine Logitech Harmony 555 den Fernseher, den Reciever, den Verstärker, die Anlage und sogar die Playstation. Und was soll ich sagen – alles funktioniert wie es soll. Heute würde ich auf die eingangs erwähnte Frage wohl so antworten:

“Drück einfach auf <PS2 Spielen>, und wenn du wieder Fernsehen möchtest, drück’ auf <Fernsehen>”

Aber am aller-allergeilsten ist das hier:

Ganz recht, wir haben jetzt ‘ne Simpsonstaste :)

Jetzt wirds besinnlich

Sonntag, 30. November 2008

Frohen 1. Advent da draußen.

Jaja, ich weiß: Vorweihnachtszeit ist kommerzieller Rotz, mit dem ganzen Verkaufsmist und den obligatorischen Weihnachtsmärkten, wo du zu überteuerten Preisen minderwertige Waren und Speisen (von Getränken ganz zu schweigen) kaufen musst kannst. Im Supermarkt passt vor lauter Lind und Gubor kein Einkaufswagen mehr durchn Gang, im Radio läuft seit Tagen nur noch “Last Christmas” und am 24.12. ist dann ganz plötzlich Weihnachten, und du hast noch keine Geschenke. Das macht aber nix, denn in der Stadt stellst du fest: alle anderen auch.

Ganz ehrlich? Ich liebe Vorweihnachtszeit.

Na gut: bis auf das mit “Last Christmas”.

Hamburg, ein Kurztrip

Freitag, 28. November 2008

Hamburg

Samstag: Wecker. Wrraaaaah! Aufstehen. Krank! Scheiße krank! Magen-Darm, Schwindel, Schweißausbruch. Absagen? Arzt? Quatsch! Koffer packen! Etwas besser nachm Frühstück.
Fahrt zum Flughafen. Überall Schnee. Verkehrschaos. Verspätung? Geht so. Automaten-Check-In? WTF? Nimmt die Karte nicht? Scheißding. Oh, geht ja doch. Boarding. Haha, doch nicht. Verspätung. Na prima.
Flug, Bus, Hotel. Saftladen. Egal. Kurz einkaufen, essen, zurück ins Hotel. Aua, Bauch! Früh ins Bett, dann morgen gesund. Zzzzz.

Sonntag: Wecker. Frühstück (lahm!), U-Bahn, Fischmarkt. Cool! Marktschreier, cool! Gospelchor, cool! Viel zu kühl hier. Mütze kaufen. U-Bahn, Speicherstadt. Miniaturenmuseum. WOOOOOOW! Tolle Details. Bin (wieder) begeistert. U-Bahn, zurück zum Hotel. Hübsch machen. U-Bahn Landungsbrücken. Schiff zum Theater. Musical. Pia restlos begeistert (ich auch, bis auf die Musik), Strahleaugen, Mission erfüllt! U-Bahn, Hotel, Bett, schlafen. Geht nicht. Scheiße. Bestenfalls unruhiger Halbschlaf. Meistens wach.

Montag: Aufwachen. AUA, ganz krank. Scheißer als Samstag. Frühstück: 1 Scheibe Brot. Mit Mühe! Apotheke. Medizin Pfui. Tagesdosis nicht einzuhalten. Shoppingtour daher eher blöd. Früh zurück zum Hotel. Früh ins Bett. Laune: unten.

Dienstag: Wecker. Etwas fitter. Frühstück: trotzdem nur 1 Scheibe. Packen, auschecken. Bus. Flughafen. Check-In. Flugzeug. Abgeholt. Urlaub rum. Dafür gesund. Na immerhin.

 
Und weil’s so schön war noch zwei drei Fotos nach dem Klick. Leider war ich wie gesagt nicht der Fitteste, also wurde auch sehr wenig geknipst.

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Juchuuu!

Freitag, 21. November 2008

Gerade gucke ich so beiläufig aus dem Fenster, und was sehe ich da?

Yeah! Der ERSTE SCHNEE IN DIESEM JAHR WINTER!
Also wenn mich jemand sucht: ich bin draußen – den Schlitten fertigmachen, Schneemänner bauen und die Nachbarskinder einseifen!!

Wie damals inner Schule

Mittwoch, 19. November 2008

Unsere neueste Errungenschaft für die Wohnung: Ein Schlüsselbrett inklusive Tafel.

Wurde natürlich gleich standesgemäß eingeweiht:

Postwurf-Aha!

Montag, 17. November 2008

Ok, das Rätsel scheint gelöst.

In dem Paket befand sich eine schicke neue Turnhose… ein subtiler Hinweis einer gewissen auch hier lebenden Person weiblichen Geschlechts, dass meine geliebte alte Hose (die nun seit über 10 Jahren treu alle möglichen sportlichen Aktivitäten mitgemacht hat) mal langsam gegen ein neueres Modell ausgetauscht werden sollte.

Die hat doch keine Ahnung: die Hose ist noch top! Seht selbst:

Ja gut, der Fußballflicken schimmelt langsam ab, aber direkt obendrüber ist ja noch ein neues Loch. Ich könnte ja nen neuen Flicken über beide Löcher…
Ja ok, langsam wurde es vielleicht mal Zeit.

Danke Schatz!

Postwurf-WTF

Samstag, 15. November 2008

Gerade eben hat mir der Postmann ein Paket von einem Versandhaus gebracht. Ich habe da zwar noch nie was bestellt, aber hey: der Postbote wollte kein Geld und getickt hat’s auch nicht, also habe ich es mal angenommen.

Und während ich so hier sitze und grüble, was denn da jetzt drinne sein kann, fällt mein Blick zufällig auf die Empfängeradresse. Die ist zwar korrekt, aber irgendwie… nun ja, schaut selbst:

Ok, Commander Flex Plexico ist immerhin der Mensch mit dem sechstmännlichen Namen der ganzen Welt (“This guy is a walking action figure”), aber wirklich schlauer macht mich das jetzt nicht.

Ich bin echt gespannt, was in dem Paket ist. Solltet ihr also morgen in der Zeitung lesen, dass irgendwo in Rheinhessen ein Haus explodiert ist, oder dass das gesamte Rhein-Main-Gebiet von einer Anthraxwelle überzogen wurde, lasst der Polizei doch grad diesen Blogartikel zukommen.

Danke.

Geschafft

Freitag, 14. November 2008

UUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU UUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU UUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUURLAUB!!

wurde auch mal Zeit!

Umsonst

Donnerstag, 13. November 2008

Also ich finde das ja prima, dass der nette Mann vom mobilen Hähnchengrill mitdenkt und in die Pommestüte ein paar Luftlöcher ‘reinsticht, damit die auf dem Heimweg nicht so matschig werden.

In wiefern das jetzt hilft, wo er die Tüte doch direkt danach in einen Plastikbeutel steckt und den ordentlich verknotet, versteh’ ich nicht wirklich.

Ich bin aber auch – zugegeben – nicht vom Fach.

Dicke Luft…?

Montag, 10. November 2008

Es muss so in der sechsten Klasse gewesen sein, als ich meine erste 6 bekam. Drei mal die Lateinhausaufgaben vergessen – Bäm! Note 6 und ein Eintrag im Hausaufgabenheft, den die Eltern unterzeichnen mussten.

Damit konnte ich doch jetzt unmöglich nach Hause. Ne 6! Meine Quintanerehre war befleckt, die Zukunft für immer verbaut. Aus der Traum vom Zahnmedizinstudium nebst Zweitporsche und der kleinen Finka am Mittelmeer.  Mir war klar: das war der Anfang vom Abstieg.

Aber noch viel mehr Angst hatte ich vor der unmittelbaren Zukunft: meine erste 6! Und dann noch nicht mal wegen Dummheit, sondern als Quittung für meine Faulheit… die Standpauke von meinen Eltern war so sicher wie das Amen in der Kirche. Also versuchte ich alles, um diesen Moment noch etwas hinauszuzögern. Ich verpasste absichtlich den Zug, und statt des Busses, der keine 5 Minuten später direkt zu meinem Heimatort fuhr, nahm’ ich den, der alle Dörfer abklapperte, die auch nur ungefähr auf der Route lagen. Das waren so gut und gerne 20 Minuten Unterschied zur normalen Linie. Außerdem drückte ich vor jeder Haltestelle heimlich auf den “Stopp”-Knopf, der damals noch mit einem P geschrieben wurde, um noch ein paar Zwangspausen ‘rauszuschlagen.
Irgendwie hatte das allerdings nicht den gewünschten Effekt – ganz im Gegenteil: nach 5-6 Haltestellen hatte der Fahrer das Spiel nämlich durchschaut und ignorierte fortan die Haltewünsche komplett, wodurch sich die Gesamtfahrzeit dramatisch verkürzte. Shit!
Auf dem Weg von der Bushaltestelle nach Hause nahm ich natürlich auch den längstmöglichen Weg (Reverse Dijkstra), und selbstverständlich ging ich dabei seehr seehr langsam… alles nur, um die Standpauke noch ein paar Minuten länger hinauszuzögern…

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Warum ich das erzähle? Nun, gestern sehen Pia und ich den Herrn Klabuster von obendrüber in seinem Auto auf seinem Parkplatz (direkt vor der Haustür) stehen. Die Lehne in eine gemütliche Liegeposition gedreht blättert er lustlos in einer Zeitung. Als er Pia und mich bemerkt, guckt er ertappt, packt die Zeitung zusammen, steigt aus, seufzt und bewegt sich seehr seehr langsam in Richtung Haustüre.

.“Alles nich so tragisch – meine Mama hat damals nicht mal geschimpft”, rufe ich ihm aufmunternd zu, aber sein Gesicht lässt nicht erahnen, ob er mich überhaupt wahrgenommen hat.