8 Beine
Montag, 30. August 2010Gerade beim Rumspielen mit meinem neuen Handy (ja, so ein Internetdingsbumsdings) über zwei alte Nachrichten auf meiner SIM-Karte gestolpert.
Bin beim aufräumen der abstellkammer auf einen illegalen untermieter gestoßen. Name: tarantula gigantum! Habe ihr direkt fristlos gekündigt und sie aufgefordert unsere räumlichkeiten zu verlassen. Sie weigerte sich… also habe ich vor gericht eine räumungsklage durchgesetzt! Sie weigert sich aber immer noch freiwillig zu gehen. Da ich ihr körperlich eindeutig unterlegen bin konnte ich sie nicht selbst vor die tür setzen. Würdest du das nachher erledigen? Lageplan hängt an der tür. Danke! Ich liebe dich.
Antwort:
Melde vollzug. Versucht, aggressor unter einsatz von milder körperlicher gewalt des platzes zu verweisen. Da keine bereitschaft erkennbar war, der aufforderung folge zu leisten, wurde die zielperson mittels finalem rettungszewa terminiert. Mission erfüllt. Ich dich auch.
Um das richtig würdigen zu können, muss man dazu wissen, dass bei uns zwar die Rollen anständig verteilt sind, und Pia eine größere Angst vor Spinnen hat als ich…
… aber eben auch nur ein bisschen größere.
Ich mag Spinnen nicht. Überhaupt nicht. Ich glaube, die Scheißdinger könnten flauschig sein, Fäden aus echtem Gold scheißen spinnen, meine Nachbarn zum Ausziehen überreden und mit jedem Schritt die Wohnung ein bisschen mehr von Staub befreien – ich würde sie immer noch gnadenlos mit Zeitungen und Schuhen (aus der Distanz natürlich) bombardieren und dabei kreischend auf den nächsten Stuhl springen. Nein, Spinnen und ich – Spinnen und wir – das geht wirklich gar nicht.
Und dass wir praktisch im Keller wohnen, ist der Gesamtsituation nicht gerade zuträglich.
Passend zu diesem Blogeintrag saß übrigens heute vor unserer Waschmaschine die größte, fieseste, blutrünstigste und überhaupt ekligste Spinne, die die Welt jemals gesehen hat… Bilder gibt’s nach dem Klick – aber nur für Leute mit starkem Magen. Sagt nicht, ich habe euch nicht gewarnt!






