Ich bin ja wirklich nicht der Typ Mensch, der nach dem Einkaufen akribisch die Quittung inspiziert und beim kleinsten Fehler direkt zum Kassierer rennt… genau genommen bin ich eher so der kommt-vom-Preis-ungefähr-hin-also-schmeiß-ich-den-Kassenzettel-ungesehen-in-den-Mülleimer-Typ.
Vielleicht sollte ich öfter mal kontrollieren. Als ich das nämlich letztens mal gemacht habe, habe ich folgendes entdeckt.
… und ich hab’ mich schon gewundert, warum der Wocheneinkauf mit 245 Euro so teuer war
Also spätestens seit meinem Chinaurlaub letztes Jahr mit gebratenen Käfern und Shrimphoden bin ich ja eigentlich entspannt und eher unwählerisch, wenn’s ums Essen geht. So lange es sich nicht mehr bewegt und man hinterher nicht von krepiert, ess’ ichs.
Okay: Fisch. Fisch geht echt mal gar nicht. Ich habe mich letzten Karfreitag auf vielfachen Wunsch einer Einzelnen mal an einer Forelle versucht – quasi, um mein jahrzehntealtes Vorurteil noch mal auf die Probe zu stellen. Und was soll ich sagen: ich mag Fisch immer noch nicht. Schmeckt fischig, und ist überhaupt viel zu kompliziert zum Essen mit den ganzen Gräten und so. (warum ich trotzdem ‘nen Angelschein habe, erkläre ich dann ein anderes mal)
Aber abgesehen von Fisch bin ich da wie gesagt relativ offen. Trotzdem habe ich nicht schlecht gestaunt, als Pia heute das hier auf den Tisch gestellt hat.
Salat mit Blumen? Ernsthaft?
Spontan musste ich ja an das Lied da unten denken, aber geschmeckt hat’s dann doch erstaunlich gut.
Für nen Salat.
Am Wochenende haben wir uns Rhein In Flammen angeschaut – ein ganz nettes Spektakel, bei dem zig beleuchtete Schiffe teilweise ganz ordentlich Party machen und ein paar km den Rhein langfahren während rechts und links ein paar größere Feuerwerke abgefeuert werden. (Hübscher Event, schön zum Fotografieren, und überhaupt: mit Feuerwerk kriegt man mich ja eigentlich immer!)
Leider war’s dieses Jahr am Rheinufer aber ziemlich zugigwindig orkanig, so dass wir uns nach ein paar Minuten des ‘Rumstehens entschieden haben, unser Glück im Binger Wald zu versuchen, wo aufgrund der Baumdichte ein geringerer Windeinfluss zu erwarten war. Außerdem sieht man von da oben weiter und bekommt ein paar mehr Feuerwerke mit.
Leider habe ich momentan irgendwie mein Stativ verlegt, also war ich gezwungen, meine Fotos mit auf einem (viel zu niedrigen) Bänkchen liegender Kamera zu schießen.
Gut. Vielleicht doch. Minigucken waren wir. Dieses mal ein weinroter 1998er Cooper mit SportsPack-Verbreiterung, ein paar frisch geschweißten Teilen und knappen 100.000km.
Und die Vorbesitzerin kennen wir sogar über ein paar Ecken – also kein “Katze-Im-Sack”-Erlebnis.
Leider leider hatte der kleine schon ein paar größere Roststellen, die unserer Aufmerksamkeit bedurft hätten. Außerdem war die Lenkung leicht (aber eben auch nur leicht) am Flattern und ein Problemchen mit dem Getriebe hat er wohl auch. Ansonsten war er echt okay.
Heute waren wir mal wieder einen Mini besichtigen. Dieses mal nicht ganz so weit weg. Und auch sonst ist alles irgendwie anders gewesen als beim letzten mal.
Laut Anzeige hat der Mini ‘leichten Rost an den minitypischen Stellen’ und eine ‘kleine Delle in der Kofferraumklappe’, also machten wir uns nach unseren Erfahrungen bei der letzten Besichtigung (“Traum Mini” / “kein Rost”) einfach mal vorsichtshalber auf eine halbe Ruine gefasst.
Tja: der Rost ist lächerlich wenig, und die Delle musste ich mir zeigen lassen, weil ich sie ohne Hilfe gar nicht gefunden hätte. Auch sonst ist die Kiste wesentlich besser in Schuss als der Mini vom Mittwoch. Alles funktioniert, der Beifahrer hat ein funktionierendes Gurtschloss, das Wurzelholz ist nicht angelaufen (obwohl die das ja “alle haben”), und bis auf ein paar Kratzer sieht der Lack noch ganz schön aus. Probefahrt war auch okay, und zudem ist die Verkäuferin unglaublich nett gewesen – und macht auch den Eindruck, dass sie sich gut um den Kleinen gekümmert hat. Und im Fahrzeugschein steht sie auch als Besitzerin drinne.
Soweit perfekt eigentlich.
Doch zwei Punkte sprechen gegen den Kauf: erstens der Preis, der gut über unserem eigentlich gesetzten Limit liegt (dafür hat der hier auch noch keine 60.000km auf der Uhr – angeblich. Ist bei fünfstelligen Tachos immer etwas kompliziert), und zweitens möchte Pia eigentlich die Version mit den weiter ausgestellten Kotflügeln und breiten Reifen. Und wenn man sich schon so ein absolutes Wunschauto zulegt, dann sollte halt auch alles passen. Zumal wir’s ja nicht besonders eilig haben.
Aber findet man später noch mal einen in so ‘nem guten Zustand?
Schwierig. Sehr sehr schwierig.
Naja: morgen steht noch eine Probefahrt / Besichtigung an.